Das Rofangebirge

Zur Namensgebung:

Das Wort Rofan stammt aus dem ladinischen „roa“ (= Mure) und („rov-aneumonte“ – „Berg mit Muren“)
Hoch oben über dem Achensee, auf 1840 Meter Seehöhe im Rofangebirge erleben Sie eine gemütliche, sportliche und erholsame Zeit.

Geograpie und Geologie:
Geographisch ist das Rofangebirge eigentlich ein Teil der Brandenberger Alpen. Der nördlichste Ausläufer der Brandenberger Alpen ist der Pendling bei Kufstein. In seinem südlichen Teil ist dieser Teil der Brandenberger Alpen bei den Bergsteigern besser unter dem Namen „Rofangebirge“ bekannt. Früher (um 1900) nannte man es auch „Sonnwend- oder Achenseegebirge“. In der letzten Zeit hat es sich, insbesondere auch auf den Wanderkarten, durchgesetzt, den südöstlichen Teil als „Rofan“ und den nordwestlichen Teil als „Brandenberger Alpen“ zu bezeichnen. Getrennt werden beide durch das Tal der Brandenberger Ache. Die südliche Grenze des Rofan bildet der Achensee, er bildet die Grenze zwischen Rofan und Karwendel. Im Norden wird auch noch der Guffert dem Rofan zugegliedert. Wichtige Städte sind Maurach, Achenkirch, Steinberg, Brandenberg und Kramsach.

Die bekanntesten Gipfel.
Hochiss (mit 2299 m der höchste), Rofanspitze, Vorderes Sonnwendjoch, Streichkopf, Guffert, Unnütz und viele andere.

Flora und Fauna
Trotz Massentourismus wachsen noch viele der geschützten Pflanzen im Rofan. So findet man zum Beispiel noch herrliche Felder mit Alpenrosen, selbst ein Edelweiß entdeckt man noch gelegentlich neben Knabenkraut, Wollgras und vielen Orchideenarten. Auch die Tierwelt ich reichhaltig, besonders das ständige Pfeifen der Murmeltiere fällt auf, besonders trotz (oder gerade wegen ?) der vielen Touristen, die mit der Bahn heraufkommen. Auch Auer- und Birkwild, Gämsen, Rot- und Rehwild sieht man immer wieder.